G E S C H I C H T E
1886
Gründung der Sektion Freiburg des Badischen Schwarzwaldvereins und Wahl des
Vorstandes. Vorsitzender Landgerichtsrat Sengler
Vorgesehene Aufgaben:
Touristische Erschließung der Schwarzwaldhöhen und Täler, Erbauung und Erhaltung von Weganlagen, Anbringen von Wegbezeichnungen, Errichtung von Aussichtstürmen und Schutzhütten, Fassung von Quellen, Aufstellen von Bänken.
1887
Einrichten einer Auskunftstelle
Aufgaben der Auskunftstelle:
Auskunft, Annahme von Anmeldungen, Verkauf von Kartenmaterial und Vereinsabzeichen, täglicher Aushang des Wettertelegramms vom Todtnauberg - später Feldberger Hof.
1889
25 jähriges Jubiläum des Schwarzwaldvereins. Einweihung des Roßkopfturmes.
1892
Vorsitzender Landgerichtsrat Sengler verstorben. Nachfolger ist Prof. Dr. Thomas.
1893
Die erste Wegkarte mit farbiger Wiedergabe der bezeichneten Wege wird
herausgegeben.
1896
10-jähriges Bestehen der Sektion.
1897
Vermächtnisse und Schenkungen unter anderem vom "Velocipedenklub".
1898
Hofrat Prof. Dr. Thomas verstorben.
Den Vorsitz übernimmt Oberforstrat Freiherr v. Teuffel.
1906
Eingemeindung von Zähringen in die Stadt Freiburg.
1909
Herausgabe des Blattes "Feldberg der Schwarzwaldvereinskarten".
Es wurde auf Anregung der Sektion Freiburg erstellt.
Pflege der Geselligkeit durch Voträge aus den Gebieten des Wanderns und der
Länderkunde, sowie durch musikalische Darbietungen.
1911
Oberforstrat Freiherr v. Teuffel verstorben.
Den Vorsitz übernimmt Major a.D. Karl Stark.
1913
Bei der Aufzählung der auswärtigen Mitglieder, werden folgende Orte genannt:
Breslau, Chemnitz, Dresden, Durban (Afrika), Görlitz, Hagenau i.E., Leipzig,
Lissabon, Metz, Mühlhausen i. E., Münster bei Cannstatt, Saarburg i. Lothr.,
St. Petersburg, Schlettstadt i. E., Stettin, Zoppot, Zwickau.
1914
50 jähriges Bestehen des Hauptvereins.
Aus Anlaß des 50 jährigen Jubiläums wird der Festschrift eine Karte des
Sektionsgebietes mit allen von der Sektion gebauten und markierten Wegen und
Stegen als Jubiläumsgabe der Sektion beigefügt.
Diese Wegkarte mit farbigen Wegbezeichnungen für das ganze Sektionsgebiet
enthält genaue Angaben über Zeichen, Höhen und Entfernungen.
Herausgabe eines Freiburger Sektion - Liederbuches.
1915
Änderung der Bezeichnung "Sektion" in Ortsgruppe.
Nagelung des "Eisernen Baumes" (Kriegswahrzeichen).
1920
Außer den Wanderungen werden auch Bierabende und
Familienabende mit wissentschaftlichen Vorträgen durchgeführt
1921
Einweihung des "Straßburger Brunnens" am Ringweg
zur Erinnerung an die ehemaligen Straßburger Sektion
und des "Hedwigsbrunnen" auf dem Schönberg
1923
Angliederung einer Abteilung für die Jugendwandern an die Ortsgruppe
1924
Wiederherstellung des zerstörten Straßburger Brunnens, Instandsetzung der Behaghel-Hütte.
1925
Unter Oberforstrat B. Jäger wird ein autofreier Fußweg durch das Höllental angelegt:"Jägerpfad"
am 11. Dezember wird unter der Leitung von Oberforstrat B. Jäger
der Hirschsprungfelsen durchgebrochen (Hirsch-sprungfelsen-Tunnel).
Für den Durchbruch waren 600 Arbeitstage erforderlich.
1926
In Anerkennung der Verdienste, die sich das Ausschußmitglied Camill Noppel
durch seine Wegemakierung erworben hat,
wird der Felsen am Weg Posthalde-Alpersbach "Noppelfelsen" benannt
1929
Vom Jägerpfad aus wurde ein direkter Zugang zur Station Hirschsprung von der Ortsgruppe Freiburg errichtet
(Errichtung eines Steges über den Höllenbach gegenüber der Bahnunterführung)
1930
Errichtung der Schauinslandbahn (Seilschwebebahn). Die Schauinslandbahn gewährt den Mitgliedern der Ortsgruppe Freiburg des Schwarzwaldvereins Fahrpreisermäßigung
1932
Anschluß des Schwarzwaldvereins an den Reichsverband deutscher Gebirgs- und Wandervereine.
Abteilung"Jung-Schwarzwald"(Jugendgruppe)
Angliederung des Schauinslandgebietes an den Höhenweg Pforzheim-Basel.
Anlage eines Fußweges vom Bahnhof Bärental zum Feldberg.
1933
Angebot von Wochentag-Schwarzwaldwanderungen für Einheimische und Fremde
1937
Unter der Leitung von Wanderführer Doldinger wurde das Gebiet von Bernau neu bezeichnet
1938
Im September Enthüllung eines Gedenksteins für Bezirkswegwart Doldinger (Doldinger-Felsen) in Bernau
1939
13.-16. Juli Teilnahme am 1. Großdeutschen Wandertag in Hirschberg im Riesengebirge
1946
Die Militärregierung hatte jede Vereinstätigkeit untersagt.
Wiederzulassung des Schwarzwaldvereins im Dezember 1947
1948
Die Hofsgrunder Hütte besteht seit 10 Jahren.
Nach der Wiederzulassung wurde mit der Wiederherstellung der zerstörten Wege und Makierungen begonnen.
1950
Instandsetzung der Ravennaschlucht unter tatkräftiger Mithilfe von Bezirkswegewart Heim
1951
Wiederaufbau der Jugendgruppe unter der Leitung von Renè Hönig.
Heim in der Jugendbaracke am Rotteckplatz.
Gründung einer Gesangsgruppe.
1953
Jugendgruppe "Schauinsland" (10-14 Jahre)
und "Feldberg" (15-25 Jahre)
1954
Übernahme eines nahezu fertigen Neubaus unweit des Gasthauses"Heiligenbrunnen" bei Hinterzarten.
Der frühere Eigentümer Schwörer ist durch einen Unfall ums Leben gekommen
Einweihung des Wanderheims "Berghäusle"am 25.Juli
1956
Ab jetzt erscheint"Das Berghäusle", eine Beilage der Ortsgruppe Freiburg zur Zeitschrift des Schwarzwaldvereins.
1957
Die Jugengruppe wird in 2 Abteilungen gegliedert:
Gruppe "Rasselbande"(10-14 Jahre) und
Gruppe "Feldberg" (15-25 Jahre)
1958
Erwerb des neben dem Berghäusle liegenden Grundstückes in Richtung Heiligenbrunnen, auf dem sich die Quellenfassung befindet.
1961
Bauliche Maßnahmen auf dem Berghäusle: Warmluftheizung,Famielienzimmer mit fließenden Wasser,
Erweiterung des Keller-Waschraums. Ferner Anschaffung von Matratzen, Bettdecken, Kopfkissen u.ä..
1962
Der Jugendschlafraum auf dem Berghäusle wird zur Benutzung freigegeben
1964
100-jähriges Jubiläum des Schwarzwaldvereins gemeinsam mit dem Deutschen Wandertag
1968
Die Ortsgruppe hat keine Jugendgruppe mehr.
1969
Auf dem Berghäusle Einbau einer Ölheizung.
Heimwart Kiefer stellt einen Brunnen vor dem Wanderheim, das jetzt ganzjährig geöffnet ist.
Das Dreiertreffen ins Leben gerufen bestehend aus den Ortsgruppen Basel, Freiburg und Mülhausen des Vogesenclubs
1970
Erste gemeinsame Wanderung-Dreiertreffen in der Schweiz
1972
Am 2. Juli Eröffnung des auf Anregung von Naturschutzwart Röderer von der Ortsgruppe Freiburg-Hohbühl angelegten Hexentalrundwegs
Am 27. August Dreiertreffen auf dem Kandel mit der Ortsgruppe Basel und Vogesenclubs Mülhausen.
1975
Neugründung einer Jugendgruppe.
Für das Wanderheim Berghäusle wird eine Konzession beantragt.
1976
Der Westweg wird ab Füsatzhöhe ummakiert und führt jetzt direkt am Berghäusle vorbei.
1978
Bestellung einer Satzungsänderungskommision.
1979
Sanierung des Altbaus auf dem Berghäusle begonnen.
Für jedes Zimmer ist fließendes Kalt- und Warmwasser vorgesehen
1982
Entwurf eines Pachtvertrages für das Berghäusle
1984
Laut Feststellungbescheid des Finazamtes Freiburg-Stadt
wird die Ortsgruppe Freiburg" wegen ausschließlicher und
unmittelbaren Förderung der Heimatkunde und Heimatpflege
als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt"
"Der unerhaltene wirtschaftliche Geschäftsbetrieb ist steuerpflichtig"
1985
Am Samstag 13. April Großkundgebung gegen das Waldsterben auf dem Rathausplatz in Freiburg,
veranstaltet von der "Initiative Schwarzwald"
1986
Die Ortsgruppe Freiburg des Schwarzwaldvereins besteht 100 Jahre
1989
Das Wanderheim Berhäusle ist seit 35 Jahren im Besitz der Ortsgruppe.
Aus diesem Anlaß wird am 3.Juni mit einem kleinen Festakt
bei Anwesenheit des Vorstandes der Name erweitert.
Es soll in Zukunft Berghäusle-Hubert Kölble-Haus heißen.
Dadurch sollen die Verdienste von Hubert Kölble
um Ortsgruppe und Wanderheim gewürdigt werden.
1991
1.Preis in der Wanderrally
Kauf einer Pfahlramme für die Wegwarte
1992
Für die Wanderführer findet ein "Erste Hilfe Kurs" statt.
Der Wiedereintritt in den deutschen Wanderverband wird beschlossen.
1994
Schwarzwaldverein ist als Naturschutzverband anerkannt.
Kauf einer Immobilie für die Geschäftstelle geplant.
1995
25 Jahre Dreiertreffen in der Schweiz
1997
Es trat ein Pächterwechsel auf dem Berhäusle ein da
der Vorpächter durch Mißwirtschaft vorzeitig aufgeben mußte
1999
Am 8. und 9. Mai fand in Freiburg die Einweihungsfeier des Hauses des Schwarzwaldvereins statt
2001
30.September Teilnahme der Ortsgruppe
am Freiburg "Markt der Möglichkeiten"auf dem Seeparkgelände
im Rahmen des "Internationalen Jahres der Freiwilligen"
Pächterwechsel auf dem Berghäusle
2005
Seit Mai ist die Ortsgruppe Freiburg im Internet zu finden
2008
Die Website der Ortsgruppe Freiburg wurde komplett neugestaltet

